Sollte es ein Motto geben, ist dies meines:

"Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts." Friedrich Hebbel

Welches Genre lest ihr?

Blutkrone; Genre: Historischer Krimi; Verlag: Net-Verlag; ISBN: 978-3-944284-07-1; Preis: 11,95 €; Erscheinungstermin: 24. Juni 2013

Sonntag, 11. November 2012

"Sarturia Autorenschule. Band 1. Abenteuer"

Autor/Herausgeber: Dieter König
Titel: Sarturia Autorenschule. Band 1. Abenteuer
Genre: Ratgeber/Sachbuch
Verlag: Sarturia Verlag
Preis: 12,90 €


Inhalt:

Dieter König, Herausgeber und Autor des Sarturia Verlages,
dürfte dem ein oder anderen ein Begriff sein, zumal er 
bereits erfolgreich im Heine Verlag und diversen
Fachzeitschriften veröffentlichte.

In diesem 193 Seiten-Handbuch gibt er praxisrelevante
Tipps zu a) erfolgreichen Dialogen/Stimmungen
           /Hintergrundinformationen/Recherche,
         b) die richtige Wortwahl
         c) Klippen bei Action-Szenen und wie man sie 
            meistert
         d) den Nutzen von Synonymen7Satzlängen
         e) die Planung von Plot, Plot-Point, 
            Last-Plot-Point und Co.
         f) Spannung & flüssiger Text
         g) die Lesererwartungen
         h) den Umgang mit Kritik
         i) Tipps gegen Schreibblockaden
         j) das Exposé
              

Themen/Anschaulichkeit/Praxistauglichkeit/Beispiele/Humor:

Die Themen wurden sinnvoll ausgewählt, weil jeder Autor, 
jede Autorin in diesen Bereichen an sich arbeiten sollte.

Dialoge bilden das Herzstück eines guten Buches und wer dort seine LeserInnen im Stich lässt, bekommt dies mit einem abgelehnten Manuskript oder mit geringen Verkaufszahlen aufs 
Brot geschmiert. Dieter König hat sich als Autor/Verleger 
und Herausgeber seine eigenen Gedanken zum Thema gemacht. 

Jeder Ratschlag in diesem Buch entstand durch intensive 
Recherche bei den großen Autoren vergangener Zeiten, 
verbunden mit dem Bemühen, sich ständig zu verbessern und 
den Leser bis zum Ende der Lektüre an den Stuhl zu fesseln. Dadurch ergibt sich ein hoher Anschaulichkeitsgrad und eine ebenso hohe Praxistauglichkeit.


Jeder Beitrag umfasst nur ein paar Seiten und entstammt Vorträgen, die Dieter König zu den Themen a) - j) im 
Sarturia Autorenformum gehalten hat. Dort feilte und feilt 
er mit den Autoren an ihren Texten und hilft ihnen, die Ratschläge in die Praxis umzusetzen. Eine sinnvolle Maßnahme, 
wie man aus den Fragen der Forenteilnehmer entnehmen kann. Erstere flossen in die Vorträge ein. 

Immer wieder werden Texte bekannter Autoren oder von Forenmitgliedern zum Besprechen zu Rate gezogen. Gemeinsam entdeckt man neue Möglichkeiten zu zeigen, statt zu erzählen.

Das Buch distanziert sich positiv vom Deutsch-Unterricht der
Schulen. Diese Tipps sind schmackhaft dargeboten und 
humorvoll präsentiert. Es hat mir Spaß gemacht, das Buch 
zu lesen und das ein oder andere Mal musste ich schmunzeln, 
weil mir klar wurde, warum ich manche Dialoge von Autoren nur "schrecklich" finde.

Das Buch eignet sich sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene Schreiber und nimmt einem den Frust, der
mit Kürzung und Überarbeitung verbunden ist. Dieter König 
erzählt dort aus eigener leidvoller Erfahrung und wie ihm 
die Reduktion zu einem tollen Buch verholfen hat. Der Lektor 
ist kein Feid, auch wenn das manchmal schwer zu glauben ist. Letztendlich hat er die Verkaufszahlen für uns im Blick, 
denn es ist zwar schön, ein Buch zu veröffentlichen, aber 
noch schöner, wenn sich dieses gut verkauft und sich das Schreiben zum Beruf ausbauen lässt.

Sarturia arbeitet mit einem erfolgreichen Team aus Lektoren/Autoren zusammen, die den Neuankömmlingen 
Starthilfe geben. 

Das Konzept hat mich überzeugt und ich möchte euch das Buch
wärmstens empfehlen. 


Das Sarturia Coaching, aus dem dieses Handbuch 
hervorgegangen ist, genießt seit 2006 Markenschutz.     

Fazit: Für Rezensenten, Hobbyschreiber, Vollblutautoren
       glänzend geeignet!
       Literarischer Leckerbissen!   

























Sterne: ***** von *****


Handwerkszeug für AutorInnen


Guten Abend, liebe LeserInnen,

endlich ist es soweit und ich kann euch die Rezension von
Dieter Königs "Sarturia Autorenschule. Band 1. Abenteuer"
vorstellen.

In den nächsten Tagen bespreche ich weitere Werke, die
sich als brauchbares Handwerkszeug für junge
SchriftstellerInnen herausgestellt haben.

Liebe Grüße,
Fee









"Zwölf Wasser. Zu den Anfängen"

Autor: E.L. Greiff
Titel: Zwölf Wasser. Zu den Anfängen
Genre: Fantasy



Inhalt:

Die Undae (Frauengemeinschaft) können aus dem Wasser lesen 
und warnen die Menschen vor großem Unheil.
Drei von ihnen brechen zu den zwölf Quellen mit dem Ziel 

auf, die Katastrophe abzuwenden. Sie werden von einem Schwertkämpfer, einem jungen Hirten begleitet. 


Story/Handlung/Dialoge/Spannung:

Die Idee klingt nicht übel, wird aber langatmig, langweilig
und erzählend zerstört. Gleich auf der ersten Seite des
Kapitels vier wird der Leser mit einer Flut von Namen
überschüttet. Keine Person wird richtig vorgestellt, sondern
nur in epischer Breite beschrieben. Das hätte man geschickt
im Dialog platzieren können.


Außerdem wimmelt der Text geradezu von Füllwörtern wie
"auch", "nun" und vielen anderen, was den Lesefluss deutlich
bremst. Die Erzählperspektive (Allwissender Erzähler) trägt
ihren Teil zum Misslingen des Textes bei.


Die Dialoge sind langweilig. Hier fehlen Stimmungen,
Atmosphäre und Hintergrundinformationen, zu denen
man die Dialoge hätte geschickt nutzen können. 


Durch diese zahlreichen "no-gos" kommt weder Spannung,
noch Lesefreude auf. Ein Buch, durch das man sich durch-
beißen muss, wenn man es überhaupt probieren mag.


Mir hat es glatt den Appetit verdorben!

Nur das Cover ist schön!!!

Fazit: Finger weg! Überbewertet! Katastrophe!

Referenz zum Buch: 
 
 
 
 
http://www.vorablesen.de/buecher/zwoelf-wasser-zu-den-anfaengen/leseeindruecke/gaehn-hoch-unendlich 


Sterne: 0 von *****

Samstag, 10. November 2012

Rezensionsankündigung für den 11.11.2012: "Zwölf Wasser. Zu den Anfängen"


Guten Abend, liebe LeserInnen,


morgen erwartet euch an dieser Stelle ein Leseeindruck
zu "Zwölf Wasser. Zu den Anfängen" von E.I. Greiff.

Natürlich wieder einmal ein Fantay-Buch :)


Liebe Grüße,
Fee




Freitag, 9. November 2012

"Die Schuldlosen"

Autorin: Petra Hammesfahr
Titel: Die Schuldlosen
Genre:Thriller



Inhalt:

In der Vergangenheit wurde in Grevingen-Garsdorf eine
junge Frau, Janice Heckler, im Fluss Greve ermodet
aufgefunden. 


Im Dorf einigt man sich schnell auf den Täter, Alex,
einen Jugendlichen, der in der unmittelbaren
Nachbarschaft wohnt. Er wandert ins Gefängnis, wird aber
früher entlassen. Er erinnert sich nicht an die Tat und
versucht, nach seiner Entlassung, wieder im Dorf Fuß
zu fassen.


Läuft der wahre Möder noch frei rum?


Story/Handlung/Dialoge/Spannung:

Die Autorin versteht es, eine spannende Geschichte
zu erzählen. Man wird mit dem ersten Satz in die
Erlebnisse hineingezogen. Gleich sieht man die
gezeigte Atmosphäre vor sich und spürt diesen
Zauber.


Der Prolog wird aus der Zeit um 1982 erzählt, der
Hauptteil beginnt mit den Ereignissen der Jahres
2010 und der Entlassung von Alex aus dem Gefängnis.

Man bekommt mehrere dunkle Vorzeichen präsentiert,
die die Autorin geschickt platziert. 


Man möchte wissen, ob Alex die Tat wirklich begangen 
hat und wenn ja, warum er sich nicht mehr daran erinnert, 
oder ob es sein Vater war, der mit Grausamkeit über die 
Familie herrschte.

Zudem wird die Frage aufgeworfen, warum der angeblich
Ausgestoßene ein Mädchen retten muss. Wenn er der
Retter ist, dann war er bestimmt nicht der Mörder. 


Auf jeden Fall bietet die Geschichte jede Menge Frei-/
Denkräume zwischen den Zeilen an. Jeder Leser kann miträtseln.

Außerdem würde man verstehen, wenn Alex zum Mörder
geworden wäre, bei derart misshandelndem Verhalten
seitens seines Vaters. Das prägt Kinder unausweichlich.
Dennoch, so leicht macht es sich die Autorin nicht. Für
Überraschungen und Wendungen ist gesorgt.


Die Figuren sind mit Liebe gezeichnet und mit individuellen
Zügen ausgestattet worden. Dadurch sind auch die Dialoge
gelungen und wirken echt.


Die Landschaften sind bildhaft, aber zu episch dargestellt.
Für einen Krimi ist dies beinahne die Königsklasse.


Die Autorin schafft es durchgängig Spannung aufzubauen
und mit versteckten Zeichen, Fragen und Andeutungen
zu arbeiten. 


Fazit: Ein intelligenter Krimi! Unbedingt lesen!

Referenz zum Buch: 
 
http://www.vorablesen.de/buecher/die-schuldlosen/leseeindruecke/spannend-aber-etwas-zu-akribisch 


Sterne:****, 5 von *****