Sollte es ein Motto geben, ist dies meines:

"Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts." Friedrich Hebbel

Welches Genre lest ihr?

Blutkrone; Genre: Historischer Krimi; Verlag: Net-Verlag; ISBN: 978-3-944284-07-1; Preis: 11,95 €; Erscheinungstermin: 24. Juni 2013

Samstag, 24. November 2012

"Wir sind doch Schwestern"

Autorin: Anne Gesthuysen
Titel: Wir sind doch Schwestern
Genre: Literatur



Inhalt:

Gertrud, Paula und Katty sind Schwestern. Die Jüngste 
richtet zum Ehrentag der Ältesten, 100. Geburtstag, ein 
riesen Fest aus.

Bei der Gelegenheit werden alte Kamellen aus dem
Familiennähkästchen wieder aufgewärmt.



Story/Handlung/Dialoge/Spannung:

Zunächst scheint sich alles um die Vorbereitungen
für den 100. Geburtstag Gertruds zu drehen, dann
jedoch werden im Wechsel immer wieder alte
Familiengeschichten aufgewärmt. Also:
Vorbereitungen zum Geburtstag, alte Kamelle,
Geburtstag usw.


Irgendwann entdeckt man, dass sich der zweite
Handlungsfaden um Kattys Verhältnis zum Hausherren
des Hofes dreht, auf dem das Fest ausgerichtet wird.
Der Mann ist zwar seit einer Ewigkeit verstorben, aber 

die Gerüchte brodeln immer noch unter der
Oberfläche.


Die Autorin vermittelt ein glaubhaftes Umfeld für die
Ereignisse: politisch und sozial, aber der Spannungs-
bogen ist misslungen. Man wird an anderen Stellen
neugierig als geplant. Das Konzept stimmt leider nicht.

Dialoge und Figuren sind brauchbar, aber reißen die
anderen Mängel nicht mehr heraus. 


Außerdem sind seitenweise Beschreibungen statt Handlung
zu finden, was nicht unbedingt spannend ist.


Ich musste mehrere Anläufe unternehmen, um das
Buch nicht wegzulegen und es bis zur letzten Seite
zu lesen.


Ich kann den Hype leider nicht nachvollziehen, deshalb
ziehe ich folgendes Fazit.


Fazit: belanglos, wegen Spannugsaufbau und
Handlungskurve!



Referenz zum Buch: 
 
 
 
 
http://www.vorablesen.de/buecher/wir-sind-doch-schwestern/rezensionen/spannungsbogen 


Sterne: **,5 von *****
 

Freitag, 23. November 2012

"Dancing Queen"

Autorin: Ella Kingsley
Titel: Dancing Queen
Genre: Frauen




Inhalt:

Maddie muss die Karaoke-Bar ihrer Eltern managen,
weil die mit ihrer ehemaligen 80er Band auf Revival
Tour gehen wollen.


Ausgerechnet vorher hat Maddies Freund Lawrence
ihr den Laufpass gegeben und die elterliche Bar
steht kurz vor der Pleite...



Story/Handlung/Dialoge/Spannung/Humor:

Die Idee ist etwas trashig und weit hergeholt.
Für die 80iger Jahre ist hier zu viel 70iger
Jahre-Feeling eingeflossen. Alles wirkt

überzeichnet.

Die Handlung kommt ebenfalls nicht richtig vom
Fleck. Wo ist der Spannungsbogen? Wo sind
die Cliffhanger, die neugierig aufs nächste Kapitel
machen? Wo ist der Humor? 


Leider gesellen sich zu diesen Schwierigkeiten
noch erzähltechnische Fehler. Dass der
Roman in der Ich-Perspektive geschrieben ist,
stellt kein Problem dar, aber die Monologe, die
die Hauptperson direkt an den Leser richtet, die
nerven!


Das reißt regelmäßig aus dem Erleben hinaus.

Die Dialoge und Figuren sind ganz okay, aber
keine schriftstellerische Meisterleistung.


Fazit: Belanglos!

Referenz zum Buch: 
 
 
 
 
 http://www.vorablesen.de/buecher/dancing-queen/leseeindruecke/ueberkandidelt
 
 
Sterne: ** von *****
 

Zitat des Augenblicks

"Das Wesentliche im Leben kann man nicht kaufen. Das Glück wohnt nicht im Tresor."

Florian Langenscheidt (*1955), dt. Verleger & Buchautor
QUELLE: FOCUS


Was meint ihr?
Liebe Grüße,
Fee ♥♥♥

Donnerstag, 22. November 2012

Rezensionsankündigung für den 23.11.2012: "Dancing Queen"




Liebe LeserInnen,

morgen erwartet euch an dieser Stelle
ein Leseeindruck zu Ella Kingsleys
Roman „Dancing Queen“.

Liebe Grüße,
Fee


Mittwoch, 21. November 2012

"Hier und jetzt und Himbeerkuchen"

Autorin: Agnes Nelle
Titel: Hier und jetzt und Himbeerkuchen
Genre: Frauenroman



Inhalt:

Iris (38) wird nach langjähriger Beziehung von ihrem
gleichaltrigen Freund Jörg gegen eine "21 Jährige
Wilde" ausgetauscht.


Plötzlich wimmelt es in Iris Leben von Verehrern u.a.
Bruno, ein Kollege aus dem Ordnungsamt und sogar
dessen 25 Jähriger Sohn Felix...



Story/Handlung/Dialoge/Spannung/Humor:

Vorab, man kennt solche Geschichten: Mann
verlässt Frau für eine Jüngere, aber diese hier
ist gut erzählt und vor allem ein: saukomisch.
Man muss ständig schmunzeln oder lachen,
was auch mal gut tut. Ein richtiges
Gute-Laune-Buch!


Die Dialoge sind fetzig und man kauft dem
38-Jährigen Jörg ab, dass er Iris für ein
"fades Gewohnheitstier" hält, weil sie alles
durchorganisiert und nichts dem Zufall über-
lässt. Er bekommt die unsympathische
Rolle des Megamachos zugewiesen und
Iris erst mal die des Opfers...


Die Figuren sind also lebendig und mit
kesser Feder niedergeschrieben.


Umso erleichterter ist der Leser, als er merkt,
dass Iris alles andere als "fade" und Liebe
nicht ans Lebensalter gebunden ist. 


Man merkt der Autorin ihre psychologischen
Kenntnisse an, die sie geschickt in das Mann-
Frau-Paar-Verhalten einfließen lässt, aber alles
mit Niveau.


Das Buch macht einfach Spaß und sollte eher
beim Genre Humor untergebracht werden. Dieser
treibt die Handlung voran, was mal eine angenehme
Überraschung darstellt.


Fazit: Unbedingt lesen!!!

Referenz zum Buch: 
 
 
 
 
 http://www.vorablesen.de/buecher/hier-und-jetzt-und-himbeerkuchen/leseeindruecke/selten-so-gelacht
 
 
Sterne: **** von *****