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Blutkrone; Genre: Historischer Krimi; Verlag: Net-Verlag; ISBN: 978-3-944284-07-1; Preis: 11,95 €; Erscheinungstermin: 24. Juni 2013

Freitag, 12. Oktober 2012

"Das Geheimnis des weißen Bandes"

Autor: Anthony Horowitz
Titel: Das Geheimnis des weißen Bandes
Genre: Literatur




Inhalt:

Die Geschichte spielt um 1890 in London.
John Watson, der Arzt, zieht für einige Zeit wieder
zu seinem Freund Holmes, dem Detektiv. Schnell ist
es wieder wie in alten Zeiten, bevor Watson auszog
und heiratete.


Mitten in diese Idylle platzt der Galerist Mr. 

Carstairs,der sich von einem Unbekannten verfolgt 
fühlt. Ein Fall, dem sich das Ermittlerduo Holmes und
Watson annimmt ohne die weitreichenden Folgen
zu kennen...



Story/Handlung/Dialoge/Spannung:

Zu Beginn der Leseprobe begegnet uns ein arroganter
scharfsinniger Holmes, der allein aus Gesten
und Schuhcreme, die Lebenssituation seines
Freundes Watson bis ins kleinste Detail hinein
zutreffend analysiert. Dies ist gelungen, in Bezug
auf Holmes Schlussfolgerungs-Fähigkeit, generiert
aber leider keine Spannung.


Erst auf Seite 11 kommt Mr. Carstairs als
"Handlungselement" hinzu. Er trägt sein Problem
vor, das in einen Auftrag für Holmes und Watson
mündet. Das alte Schema wirkt abgedroschen. Ich
persönlich hätte mir gewünscht, dass Holmes
und Watson mehr in den Fall hineintrudeln, als
beim Tee damit "behelligt" zu werden. 


Die Dialoge zwischen Watson und Holmes
sind gelungen, weil sie die Fähigkeiten
des Detektives zur Geltung bringen. Trotzdem
hätte ich mir an dieser Stelle gewünscht, dass 

dies dezenter geschehen wäre, z.B. nachdem sie
unvermittelt in den Fall hineingetrudelt wären, wie
eben beschrieben.


Mir wirkt die Geschichte zu abgezirkelt - zu
konstruiert.


Vielleicht hätte der Autor die Personenbeschreibung
von Mr. Carstairs in Holmes Kopf darstellen können.
Da hätte das Genie zeigen können, das es scharfsinnig
ist und kombinieren kann. Wenn solche Merkmale
direkt geschildert werden, nimmt man ihnen den
Zauber.


Des weiteren finde ich es unpassend, dass ein gelungener
Satz mit Interpretationshilfe versehen wird, anstatt ihn 

wirken zu lassen. Entweder man macht im Dialog deutlich, 
dass jemand eine knappe präzise Sprache hat, oder man 
lässt es. Danach zu schildern, wie das Gesprochene auf 
den Leser wirken soll, entmündigt die Holmes & Watson-Fans.

Bei allem Wohlwollen für die Thematik und das Ermittlerduo
muss ich ein ernüchterndes Fazit ziehen.


Der Leser im Buchladen nimmt sich nur vier Minuten Zeit,
bevor er ein Buch kauft oder weglegt. In diesem Fall
habe ich länger durchgehalten, aber das, worauf ich
gewartet habe, die Spannung, kam nicht. 


Fazit: Belanglos!

Referenz zum Buch: 
 
 
 
 
 
http://www.vorablesen.de/buecher/das-geheimnis-des-weissen-bandes/leseeindruecke/arroganter-holmes-allein-reicht-nicht-aus
 
 
Sterne: ** von *****

Kommentare:

  1. Wettbewerb? Stipendium?
    Ich wusste nicht, dass so etwas existiert, bzw. was genau ist das?^^
    Ich wäre ganz und gar nicht abgeneigt das zu machen.

    So ist es nun mal bei uns.. bei meinem Heimathaus immer schon gewesen.
    Liebe Grüße

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  2. Hallöchen :)

    Schade, dass es dit nicht so gut gefallen hat :/
    Ich habe es auch noch hier auf meinem SuB liegen... ich bin auch echt schon gespannt darau, weil ich ein großer Holmes-Fan bin. Nun ja, ich lasse mch mal überraschen, wie es mir so gefallen wird.

    Ich habe deinen Blog übrigens gerade über Blog-Zug entdeckt und bin gleich mal Leserin geworden.
    Dein Mauszeiger ist total süß und ich könnte ihn mir den ganzen Tag anschauen :D

    Liebe Grüße, Lisa

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  3. Hallo Lisa,

    vielleicht macht es sich noch und der Herr, der den Galeristen observiert, verstrickt in eine spannende Geschichte. Halte mich bitte auf dem Laufenden, ob sich noch was Positives im Buch tut.

    Als Holmes-Fan war ich etwas enttäuscht...

    Danke für das Kompliment. Ich fand das rosa Bubbletier auch total niedlich ;)

    Liebe Grüße,
    Fee

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